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04.04.25 | Tobias Übelhör

Letztes Heimspiel der Saison

Ein Handball liegt auf dem Hallenboden.

Zum letzten Heimspieltag der Saison empfängt der HRW Laupheim am Samstag (Anpfiff: 20 Uhr) die TSG Söflingen 2 zum Derby in der Rottumhalle.

Tabellarisch treffen bei diesem Duell zwei Gegensätze aufeinander. Als Zweitplatzierter hat der HRW die Chance auf den Aufstieg immer noch in eigener Hand, die TSG steht derweil schon als sicherer Absteiger fest.

Dennoch sind die Ulmer keineswegs zu unterschätzen: Nach einer punktlosen Hinrunde sammelte die TSG bisher sechs Rückrundenpunkte – unter anderem gegen die HSG Oberkochen/Königsbronn, die immer noch um den Aufstieg mitspielt. Zuletzt machten die Söflinger auch dem HRW-Bezwinger Treffelhausen (27:30) und Tabellenführer Gerhausen (28:31) das Leben schwer, für Punkte reichte es jeweils aber knapp nicht. Dabei halfen allerdings teils auch Spieler aus der ersten Mannschaft der Söflinger mit.

Nachdem der Abstieg nun besiegelt ist, können die Gäste im Derby befreit aufspielen – anders als der HRW, der im Aufstiegsrennen unter Zugzwang steht.

Nach der Niederlage gegen den TV Treffelhausen am vergangenen Wochenende ist ein Sieg für die Laupheimer wichtiger denn je. Auch deshalb war es Trainer Tobias Meiners wichtig, den Misserfolg „schnell abzuhaken“ und sich voll auf die TSG zu fokussieren.

Um sicher aufzusteigen, brauchen die Laupheimer zwei Siege aus den letzten zwei Spielen gegen Söflingen und die HSG Oberkochen/Königsbronn. Dabei ist die TSG der vermeintlich einfachere Gegner, zumal das Spiel vor heimischem Publikum stattfindet.

Um den zweiten direkten Aufstiegsplatz kämpfen derzeit noch vier Teams: Neben dem HRW (21:11 Punkte) sorgen der TV Treffelhausen (21:13 Punkte), die HSG Oberkochen/Königsbronn und die SG Herbrechtingen-Bolheim (jeweils 20:12 Punkte) für eine Tabellenkonstellation, die an Spannung kaum zu überbieten ist. Noch brisanter wird die Ausgangslage dadurch, dass sowohl der HRW als auch Treffelhausen noch auf Oberkochen/Königsbronn treffen. Somit dürften die direkten Duelle großen Einfluss auf die Entscheidung über den Aufstieg haben.

Mit der Gewissheit, den zweiten Platz aus eigener Kraft halten zu können, richtet sich der Fokus in Laupheim dennoch erst einmal nur auf das Heimspiel am Samstag, bevor über ein mögliches „Endspiel“ am letzten Spieltag spekuliert werden kann.

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